Erste-Hilfe-Kurse im Jugendheim

Liebe Freunde und Förderer des Jugendheims,

mit der Anschaffung eines Defibrillators möchten wir die Sicherheit in unserem Jugendheim weiter verbessern. Damit im Ernstfall nicht nur das Gerät zur Verfügung steht, sondern auch der sichere Umgang damit sowie mit weiteren Notfallsituationen geübt ist, bieten wir im März zwei Erste-Hilfe-Kurse für unsere Mitglieder an.

Termine:

  • 22. März, 09:30–14:00 Uhr
  • 28. März, 09:30–14:00 Uhr

Pro Termin stehen jeweils 15 Plätze zur Verfügung.

Inhalte der Kurse:

  • Herz-Kreislauf-Notfälle und Wiederbelebung unter Einsatz des Defibrillators
  • Wundversorgung
  • Altersbedingte Akuterkrankungen
  • Schlaganfall und weitere Notfallsituationen

Eine Teilnahmebescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 22 € pro Mitglied.
Anmeldungen sind per E-Mail an m_becker@posteo.de möglich. 
(Bitte um Angabe von Namen und gewünschtem Termin)

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und Interesse.

Viele Grüße aus dem Vorstand
Martin Becker

„Vun der BKS kann die Welt sich jet afschnigge“

Kölner Dreigestirn lobt auf der Jugendsitzung das Engagement in der Bruder-Klaus-Siedlung und betont die Bedeutung des Ehrenamts für den Zusammenhalt im Veedel, der Stadt und der Welt.

Passend zum Sessionsmotto „Alaaf – Mer dun et för Kölle“ stand das Miteinander im Mittelpunkt der Jugendsitzung – miteinander singen, tanzen, lachen. Das war zum 51. mal möglich, weil zahlreiche Helfer:innen rund um das Team der Jugendsitzung wieder ein tolles Programm in die BKS gebracht haben.

Höhepunkt war der Auftritt des Kölner Dreigestirns, das mit starkem Statement gegen die Entwicklungen in der Welt, akrobatischer Tanzeinlage und tollem Mottolied, den Saal von den Stühlen riss. Unterstützung bekamen Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne von der Prinzen-Garde und Überraschungsgast und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. 

Zum Auftakt hatten Miljö mit ihren Hits – vom neuen „Superheld“ über den Klassiker „Su lang die Leechter noch brenne“ (Lommi) bis zum Siedlungshit „Oma Schmitz“ – schnell klar gemacht, dass alle die Sitzung am besten im Stehen feiern. Denn natürlich lieferten auch die Sitzungsstammgäste Westerwald Sterne mit ihren atemberaubenden Tanzeinlagen auf der wahrscheinlich kleinsten Karnevalsbühne Kölns keinen Grund sich hinzusetzen. Das galt natürlich auch für die Premiere von Eldorado und den Auftritt von Cat Ballou. 

Neben dem Miteinander gab es bei dieser Jugendsitzung ein weiteres Motto: Mitmachen. Sitzungspräsident Volker Weininger fand im Publikum tatsächlich eine hartnäckige Gegenspielerin und auch Sitzungsneuling Djavid sorgte mit viel Selbstironie über seine Integration und Arbeit beim Jobcenter für Lacher. 

Mitmachen hieß es auch beim großen Finale mit den Räubern, die sich zu ihrem Hit „Oben unten“ Verstärkung von einem sensationellen Tanzpärchen im Sambakostüm auf die Bühne holten und zum Trömmelche, die vielleicht längste Polonaise durchs Jugendheim starteten.   

Liebe Mitglieder des Fördervereins!

Ein erfolgreiches Geschäftsjahr liegt hinter uns. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Mitwirkungsorgan unseres Fördervereins und ihr könnt euch auf eine spannende und informative Versammlung am

13. März 2026 um 19:00 Uhr

im Jugendheim der Bruder Klaus Siedlung freuen. Im Anhang schicken wir euch die Einladung mit Tagesordnung und das Protokoll der letzten VMitgliederversammlung aus dem vergangenen Jahr.
Im Anschluss an die Versammlung finden wir genug Zeit, um bei einem Kölsch und kleinen Knabbereien über das Vereinsleben, neue Ideen und kreative Vorschläge zu sprechen!
Wir freuen uns auf euer Kommen!

Für den Vorstand

Christoph Braunisch

Pfarrsitzung: KjG stellt jüngstes Siedlungsdreigestirn!

Nach ihrer Präsidenten-Premiere im vergangenen Jahr führen Christoph Braunisch, René Kohlenberg und Steffen Rockel wortgewandt und witzig durch das Programm der BKS-Pfarrsitzungen. Zur Begrüßung weisen sie auf ihr Vorhaben hin, auf jeden Fall länger als Holle (Jürgen Kempf) im Amt zu bleiben, „ihr habt uns jetzt an der Backe“, so René Kohlenberg. Die Drei präsentieren abwechselnd ein Programm mit 11 Nummern.

Gemeinsam mit dem Projektchor, der sich eigens für den Auftritt gefunden hat ziehen sie zu „Gute Zeit“ von Cat Ballou ins Jugendheim ein. Unter Leitung von Norman Kunz präsentieren 29 gut aufgelegte Sänger:innen „Für die Liebe nicht“ von Lupo und „Stääne“ von den Klüngelköpp. 

Im Prolog kommentiert Stefan Wißkirchen das Siedlungsgeschehen des letzten Jahres. Dabei rückt er das vielfältige Ehrenamt in den Mittelpunkt. Gleich zu Beginn gibt es Lob für das neue Orga-Team der Pfarrsitzungen, „das für frischen Wind und neue Ideen sorgt“. Auch die Präsidenten erhalten gute Noten. Anschließend erinnert er an Veranstaltungen, die von den verschiedenen Gruppierungen organisiert wurden. Auch für die jüngste Investition des Fördervereins, den Einbau eines direkten Zugangs von außen für den Clubraum, findet der Redner anerkennende Worte. Insbesondere hebt er hierbei die großzügige Spendenverdopplungsaktion der Bethe-Stiftung hervor. 

Natürlich darf auch das Kinderdreigestirn auf der Pfarrsitzung nicht fehlen! Wie schon zu den Kindersitzungen, liefern die Drei wieder einen professionellen Auftritt ab und erhalten dafür tosenden Applaus des Publikums. Prinz Theo Rösner, Bauer Matti Mihlan und Emily Schürkes als Jungfrau „münzen“ das aktuelle Sessionsmotto „Alaaf-Mer dun et för Kölle“ auf die BKS um.

Ohne die ehrenamtlich Aktiven würde es viele liebgewonnene Veranstaltungen nicht geben. 

Begleitet wird das Trifolium von den Kölschen Originalen der Kindersitzung, unter Leitung von Eileen Neumann. 

„Hurra, hurra, der liebe Jung ist wieder da“, intoniert die Kapelle, als Jürgen Kempf nach einjähriger Abstinenz von der Pfarrsitzung wieder die Bühne betritt. Die Präsidentenrolle hat er gegen die eines Redners getauscht. Souverän und gut vorbereitet bietet er dem Publikum einen kurzweiligen Vortrag. 

„Als in die Jahre gekommen“ präsentieren sich die „6 lustigen 5“. Angesagt als Ersatznummer „Turnen bis zur Urne“ simulieren sie allerlei körperliche Gebrechen und brauchen „ewig“, bis sie endlich die Bühne zu „Achterbahn“ der Bläck Fööss erreichen. Dort gibt es dann dezente altersgemäße Bewegung. Lena Oeser probte die Nummer ein, die auch mit kölschen Liedern überzeugt, darunter „Oma Schmitz kann Karate“. Das Publikum findet die Nummer witzig und fordert eine Zugabe, die prompt zur „Karnevalsmaus“ von Druckluft „geliefert“ wird. 

Das „BKS-Fernsehballet“ mit zehn Tänzerinnen zeigt sich in modisch schickem Outfit. Stark die stimmige Choreographie zu „Dancing Queen“ von Abba und „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez. Überzeugend auch die einstudierten Bewegungsabläufe und die Ausstrahlung der Tänzerinnen.

„Vatter un Son“, Mika und Christoph Braunisch, feiern nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut einen gelungenen Auftritt, bei dem genaues Hinhören Pflicht ist, um die Pointen zu verstehen. Gekonnt variieren Satz- und Wortspiele. Sagt der Vater zum Sohn: „Deine Schwester hat sich zu Weihnachten ein Pony gewünscht“, worauf der Sohn antwortet: „Ist doch mal eine Abwechselung, bisher gab es immer nur Gans“. 

Traditionell geht vor der Pause geplant das Licht aus! Langjährige Besucher:innen wissen, dass nun die Schwatzpänz ihre Schwarzlichtnummer präsentieren. In zum besonderen Licht passenden Kostümierungen sorgt die Truppe für etliche Aha-Effekte. Jahr für Jahr lässt sich das befreundete Familienteam Girod, Graeske, Kempf/Oehl, Schmidt und Wirz tolle Choreografien einfallen, mit stimmiger Musikuntermalung. Dieses Mal wird die Geschichte der „Kölner Heinzelmännchen“ erzählt. Sie schaffen Unglaubliches und sorgen dafür, dass die Kölner Oper tatsächlich fertig wird. 

Souveräner Auftritt des KjG-Dreigestirns

Es dürfte das jüngste „große“ Siedlungsdreigestirn aller Zeiten sein, gestellt in diesem Jahr durch die KjG. Traditionell hat es nach der Pause seinen großen Auftritt. Gemeinsam mit der Tanzgruppe der „Ahle Kölsche Originale“ ziehen sie ins Jugendheim ein, stürmisch begrüßt vom begeisterten Publikum. An der Spitze Prinz Fabio Müller, Bauer ist Kim Djigoma M’Beh und Jungfrau ist Adrian Bodemer. Die drei sind alle 19 Jahre jung und haben sich erst im Dezember auf Anfrage des Orgateams entschieden, die Rolle des Dreigestirns zu übernehmen. Zur Melodie des Songs von Mark Foster „Chöre“ präsentieren sie einen neuen Text und sorgen dafür, dass der Saal jeden Refrain lautstark mitsingt. Klasse die Zugabe: Beim weltbekannten Song von den Champs aus dem Jahre 1958 heißt es im Refrain „Tequila“, das Dreigestirn singt stattdessen ganz cool „Kölsch“. 

Mit sechs Päärchen überzeugen die „Ahle Kölsch Originale“ auf ganzer Linie mit „Copacabana“ von den Klüngelköpp, „Beim Toni aan d’r Ihsbud“ von den Paveiern, jetzt gesungen von den Bläck Fööss sowie dem „Hellste Stään“ von Brings. Die „Handschrift“ von Eileen Neumann, die das Ganze einstudiert hat, ist deutlich sichtbar. Professionell mit viel Ausstrahlung stehen die Tänzer:innen auf der Bühne. 

Die Band „Klabautermänner“ mit Heiko (Gitarre) und Helena Mutschke (Key-Board), Lena van Betteraey (Bassgitarre), Lorenzo Tobar (Sologitarre) und Max Triller (Schlagzeug) kommt beim Publikum gut an. Toll ihr Lied „Hey Köln“. Spätestens beim bekannten Lied der Sportfreunde Stiller „Ein Kompliment“ groovt der ganze Saal mit. Ohne Zugabe, hier wird der „Wolkeplatz“ von Miljö gespielt, kommt die Band nicht von der Bühne. Ein rundum gelungener Auftritt! 

Spätestens beim Auftritt der „Klabautermänner“ ist es unüberhörbar: die Soundanlage des Jugendheims ist erneut verbessert worden. Die vorhandene Anlage wurde um zwei Subwoofer und zwei Monitorboxen erweitert, um das technisch hohe Niveau des vorhandenen Equipements abzusichern. Bislang musste zu den verschiedenen Karnevalsterminen zusätzliches Boxenmaterial angemietet werden, was nunmehr entfällt. 

Der Auftritt der „Disco Girls“, ist ein besonderer. Zu recht bilden sie den Abschluss des Programms. Mit enormer Ausstrahlung und tänzerischem Können performen sie vollends. Eileen Neumann, die mit der hochmotivierten Truppe die Tänze einstudiert hat, ist stolz auf „ihre“ Jungs. Überzeugend schon der Einzug. Als Affen verkleidet entern sie zu „Stadtaffe“ von Peter Fox den Saal. In „gewagten“ Outfits gibt es die lautstark geforderte Zugabe „Tanze Samba mit mir“. 

Dank an alle Helfer:innen

Eine Umbauphase nutzen die Präsidenten, um sich bei allen Aktiven, der Kapelle, dem Team in der Küche, den Fotografen und der Technikcrew zu bedanken. Lässt man die Sitzung Revue passieren wird schnell klar, dass das neue Orgateam auch im zweiten Anlauf „geliefert hat“. Steffi und Peter Erkens, Steffi und Markus John, Dani und René Kalok, Michael Montes, Christian Müller, Michael Nübold sowie Anja und Stefan Wißkirchen werden dafür vom Publikum mit viel Applaus belohnt. 

Alfred Kohlenberg

BKS-Kinderdreigestirn rückt das Ehrenamt in der Siedlung in den Fokus

  • Alicia Neumann führt souverän durchs Programm 
  • Paula Hermann und Matti Mihlan übernehmen das Präsidium ab 2027 

Einmal mehr präsentiert sich das Jugendheim als Zentrum des Veedelfastelovends. Dabei bilden die Kindersitzungen traditionell den Auftakt der vielfältigen Karnevalsaktivitäten. Beide Veranstaltungen sind ausverkauft. 

„Der Wunsch, sich aktiv zu beteiligen ist groß und die Kreativität der Kinder ist toll“, schwärmen Eileen, Monika und Jürgen Neumann als Organisator:innen. Sie heben hervor, dass sie auf einen großen Kreis von Helfer:innen zurückgreifen können. 106 Kinder stemmen ein Programm mit 12 Nummern, das beim ideenreich kostümierten Publikum bestens ankommt. Alicia Neumann präsidiert an ihrem 19. Geburtstag zum letzten Mal. Entspannt und souverän kündigt sie die Nummern an. 

Noch vor der Beginn der Sitzungen gibt es durch Jonna Erkens, Lina Hermann und Luisa Kalok organisatorische Hinweise zum Ablauf, zur Bewirtung in der Pause, zum Ersthelfer Klaus und zu den Notausgängen in zwei „Sprachen“, Kölsch und Hochdeutsch. 

Positive Stimmung verbreitet der Elferrat, der auch tänzerisch überzeugt. Annika Dragun, Mara Erkens, Hanna Grewe, Pia John, Leni und Lotta Kalok, Milena Kratzheller, Helena Mutschke, Ronja Saalfeld und Lea Wißkirchen animieren geschickt das Publikum zum Mitmachen.

Den Sitzungs-Auftakt bilden traditionell die Mariechen mit Prinz Phil der Gemeinschafts-grundschule Ricarda-Huch (GGS) aus Köln-Stammheim mit ihrem Tanz. Es ist schon Tradition, dass die benachbarte Schule als Gast an der BKS-Veranstaltung teilnimmt. 

Schwimmbadatmosphäre verbreiten zehn Pänz des BKS-Kindergartens „Siedlungsstrolche“. Die Vier- bis Sechsjährigen kommen mit Badekappen, Duschhauben und in Bademänteln auf die Bühne und tanzen zu „Splish Splash“, einem uralten Song von Bobby Darin. 

16 Kids präsentieren eine peppige Nummer als „Radau&Remmi-Demmi-Pänz“. Taktsicher trommeln sie auf orangefarbenen Eimern und singen dazu: „alles im Eimer, Instrumente braucht keiner“. Die Kinder animieren das Publikum zum Mitmachen und das kommt gut an. Abwechselungsreich gestaltet sich die Zugabe. Nach dem ruhigen „Ding Südkurv“ wird es mit „Stadt mit K“, beides von Kasalla, rockig. 

Kaum das mit dem Aufbau der Kulissen begonnen wird, wissen die Kinder, dass nun der „Karnevalszirkus“ Einzug hält. Gleich zu Beginn wird ein rot-weißer FC-Schal vermisst, der später durch die Detektivin Leya wiedergefunden wird. Locker präsentiert sie gemeinsam mit Noemi eine Zaubernummer. Fasziniert folgen die Allerkleinsten in den ersten Reihen den einzelnen Auftritten, die von Zirkusdirektor Moritz angekündigt werden. Besonders die Nachwuchs-Clowns Merle und Noah erhalten viel Applaus, ebenso wie die Diabolodarbietungen von Levi und Jona mit optischen Lichteffekten. Begeistert werden die Prinzessinnen Ava, Leoni und Paula zum stimmigen Lied der „Höhner“, gefeiert. Stadionatmosphäre pur gibt es beim Einzug der jungen FC-Fans. 

Die 10 Mädchen der „Luzerner Dänz Pänz“, allesamt Schülerinnen der 1. und 2. Klasse der GS Luzerner Weg in der BKS, tanzen als Mäuse verkleidet zur angesagten „Karnevalsmaus“ von „Druckluft“. Als Zugabe wird zu „Gute Laune“ der „Großstadtengel“ performt. Die Kinder hatten sich selbst überlegt, dazu eine Pyramide einzustudieren. Damit die Nummer funktioniert wurde über viele Wochen eifrig geprobt. 

Ein Klassiker im Programm ist die Schwarzlichtnummer. Im 3. Jahr ihres Bestehens haben sich die „Lichtgestalten“ einiges einfallen lassen, um das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die zehn Kinder und Jugendlichen überraschen mit tollen Effekten, die das besondere Licht ermöglicht. Als „Stickmen“ (Strichmännchen) bringen sie das Publikum mit bunten Leuchteffekten zum Staunen. 

Im letzten Jahr waren sie die Überraschungsnummer der Kindersitzung. Und auch dieses Mal finden sie sofort die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Die „BKS-Gangster“ Luis und Vicky Hellendahl, Nele und Noah Flockenhaus sowie Zoe Hermann erobern blitzschnell die Bühne und klären ruckzuck einen Entführungsfall. Dafür ernten sie viel Applaus. Passend dazu wird ein Song aus der Kinderserie „Die Pfefferkörner“ gespielt.  

Dreigestirn lobt ehrenamtliches Engagement in der BKS

Höhepunkt ist der Auftritt des Kinderdreigestirns: Prinz ist Theo Rösner (8 Jahre), Bauer ist Matti Mihlan (10 Jahre) und Jungfrau ist Emily Schürkes (11Jahre). Gemäß dem offiziellen Sessionsmotto „Alaaf – Mer dun et för Kölle“ loben sie die vielen ehrenamtlichen Helfer:innen, auch über den Fastelovend hinaus, die in der BKS aktiv sind. Ohne die tatkräftige Unterstützung Vieler gäbe es in der BKS etliche liebgewonnene Feste längst nicht mehr. Namentlich erinnert das Dreigestirn an das alljährliche Pfarrfest mit toller Hüpfburg, an das Weihnachtsdorf mit Kinderkarussell, an die Bücherei, hier gibt es sogar Tonies sowie an den Garagenflohmarkt, wo man allerhand gebrauchte Schätze kaufen kann. Bauer Matti meint allerdings, „dort überall nur leckere Waffeln zu essen“. Besonderer Dank gilt Familie Neumann, die sich seit Jahren um die Organisation der Kindersitzung kümmert. Zur Zugabe wird ein großes Banner mit „Alaaf mer dun et für de BKS“ ausgerollt. Das Lied „Du bes Kölle“ von Tommy Engel wird zu „Du bes Siedlung“ umgetextet.

Fester Bestandteil der Kindersitzungen sind die Kölschen Originale. Mit tollen Tänzen überzeugen sie zu aktuellen Fastelovendhits. In zwei Formationen sind sie am Start. 9 Pärchen tanzen bei den „klassischen“ Kölschen Originalen zu „Kölsche Galaxie“ von Zesamm, der aufstrebenden Band aus der Nachbarschaft Flittard, zu „Konfettirään“ von den Paveiern und zu „Adios Amigos“ von Kasalla. Zur frenetisch geforderten Zugabe „Wenn et einmal läuf“ von Brings gibt die Truppe noch einmal alles. Eileen Neumann, die eine engagierte Truppe um sich versammelt hat und diese mit Enthusiasmus trainiert, „ist wirklich unfassbar stolz, wieder so Viele auf die Bühne bringen zu dürfen“. Die jüngere Formation, hier sind es 8 Pärchen, tanzen zu „Superheld“ von Miljö sowie „Papajei“ von Stadtrand und zeigen, dass man sich um Nachwuchstänzer:innen keine Sorgen machen muss. 

Er ist schon Stammgast bei der Kindersitzung: Matti Mihlan präsentiert sich in einer rot-weißen Bütt als „Witzeschule“ und erzählt vom zurückliegenden Schulwechsel, um anschließend souverän einen Witz nach dem anderen zu präsentieren. Als der Lehrer ihn fragt, warum er zu spät kommt, meint er, „das Beste kommt immer zum Schluß“.  

Zum Top-Hit von Eldorado „Verlieb’ dich nie“ tanzen die „Mädche met d’r Strüßjer“. Die drei Freundinnen zwischen 11 und 18 Jahren haben die Tänze gemeinsam einstudiert. Die Performance zum aktuellen Sessionshit von Druckluft „Karnevalsmaus“ kommt bestens an, ebenso wie der Tanz zum Räuber-Song „Weil mer Kölsche sin“. Zum Einzug werden Blumen verteilt. 

Stolz ist der Arbeitskreis auf seine Kapelle. „Wir sind Franz Mihlan zu Dank verpflichtet, denn er schafft es immer wieder, tolle Musiker:innen für die Veranstaltungen zu gewinnen“, so Alfred Kohlenberg. Unter Leitung Mihlans (Alt Saxophon) spielen, Mika Braunisch (Schlagzeug), Marion Müller (Trompete), Carl Müller-Platz (Trompete), Guido Völlmar (E-Bass), Marie Theres Windisch (Tenor Saxophon) und Oliver Wöbbeking (Keyboard).  

Paula Hermann und Matti Mihlan übernehmen das Präsidium ab 2027

Während der Aftershowparty greift Präsidentin Alicia dann zum Mikro, um ihren Rücktritt anzukündigen. Bewusst wählt sie diesen „kleineren“ Rahmen, um zuerst alle Künstler:innen und Helfer:innen zu informieren. Ab nächster Session werden Paula Hermann und Matti Mihlan als Doppelspitze die Kindersitzungen leiten. Ob Alicia nicht doch noch ein bisschen mitmischt, lässt sie offen. 

Ohne die große Schar von Helfer:innen, die im Hintergrund mitorganisieren und mitgestalten ist eine solch’ professionell inszenierte Veranstaltung nicht möglich. Für den richtigen Ton sorgt Meike, für stimmiges Licht Jan-Niklas, zur Bühnen-Crew gehören Ilias, Janne, Luis, Melanie und Wiebke. „Bleibende Erinnerungen“ sichern Julia und Christoph John.

Alfred Kohlenberg

Türen öffnen – Unser Jugendheim bekommt einen eigenen Eingang zum Clubraum

In der vergangenen Woche hat sich bei uns einiges getan: Die Mauer zum Clubraum wurde geöffnet, Heizungsarbeiten erledigt und – Trommelwirbel – eine neue Tür eingebaut!
Ab sofort gibt’s also einen zusätzlichen Zugang zu unserem Jugendheim. Das bedeutet: Mehr Platz, mehr Flexibilität, mehr Miteinander – ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.
Ob Tagung, Tanz, Tischtennis, Yoga, Kochen, Singen oder Pilates – bei uns findet jede Gruppe den passenden Raum!

In den nächsten Tagen geht’s noch weiter: Die Restarbeiten werden durchgeführt und eine neue Zuwegung samt Pflaster entsteht. Bald können wir dann wirklich alle Türen öffnen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Und weil guter Schallschutz bei einem guten Miteinander hilft, sorgen jetzt auch zwei neue Schallschutztüren zwischen Clubraum und Saal dafür, dass mehrere Aktivitäten parallel möglich sind.

Dank der zahlreichen Spenden bei der Verdoppelungsaktion der Bethe Stiftung können wir doppelt so viel bewegen. Aus Ideen werden Projekte. Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die diese Verbesserungen möglich gemacht haben!

Bilder unter Medien/Bilder/Türen öffnen

Sessionseröffnung am 15.11.2025

Alaaf ihr Jecken!

Am 15.11.25 um 19:11 Uhr starten wir in die neue Karnevalssession in der BKS!

Mit Live-Musik, guter Laune und natürlich im Kostüm – das darf keiner verpassen!

Tickets gibt’s nur online – zieht die Pappnase auf und seid dabei!

Auf alle Fördervereinsmitglieder und alle, die es noch werden, wartet eine kleine Überraschung am Eingang!

Alle Fragen an tickets@jugendheim-bks.de

Kontinuität im Vorstand der Freunde und Förderer des Jugendheims Bruder Klaus e.V. 

Michael Eckardt neuer „Finanzchef“ – Claudia Lustig berät weiterhin

Mit überwältigendem Ergebnis wurden Christoph Braunisch (Vorsitzender), Anke Lehmann (stellvertretende Vorsitzende), Wolfgang Hucklenbroich und Wilfried Thamm auf der Mitgliederversammlung am 8.3.2024 in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist für den Bereich Finanzen Michael Eckardt. 

Claudia Lustig stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Der Vorstand dankte ihr für die unermüdliche Arbeit und das hohe Engagement in den vergangenen Jahren mit einem Blumenstrauß, begleitet von langanhaltendem Applaus der anwesenden Mitglieder. In ihrer Amtszeit entwickelten sich Finanzen und Mitgliederzahlen des Vereins beeindruckend. Auf der Mitgliederversammlung versprach sie, auch zukünftig den Vorstand – wenn immer möglich – zu beraten. 

Neben dem Vorstand waren auch die Sprecher:innen der einzelnen Arbeitskreise angetreten, um die erfolgreiche Zwischenbilanz aus mehr als zwei Jahren Vereinsarbeit zu präsentieren. Vieles wurde geschafft: Sanierung der Giebelwände, Malerarbeiten im Saal, Erneuerung der Bühnenbeleuchtung und die Anschaffung eines modernen Mischpultes. Weitere Arbeiten sind in Planung. Aktuelle Informationen, auch über die Karnevalsveranstaltungen und Berichte über die verschiedenen Projekte finden sich unter www.jugendheim-bks.de.

Viel Applaus und Zuspruch von den Anwesenden gab es für die nicht nachlassenden Hilfe der Mitglieder, die hohe Anzahl von Vermietungen und das weiterhin positive Spendenaufkommen. Auch die angekündigten Gemeinschaftsprojekte, wie weitere Kulturveranstaltungen, klingen vielversprechend. 

Im Fokus der vielfältigen Aufgaben des Vorstandes werden die Verhandlungen zur Verlängerung des Mietvertrages mit der Kirchengemeinde stehen. Angestrebt wird eine möglichst lange Laufzeit des Vertrages, was auch der Beirat des Fördervereins favorisiert, der ebenfalls im Rahmen der Mitgliederversammlung wiedergewählt wurde. 


Jugendheim glänzt nach „Osterputz“ – Mehr als 20 Helfer:innen im Einsatz

 „Zu einem Frühschoppen mit frischem Kölsch vom Faß für 50 Pfennig lädt die KjG nach dem Gottesdienst ein“. So war auf einem handgemalten großen Din-A3 Plakat zu lesen, das beim Putztag im Jugendheim unter der Bühne, bedeckt mit einer zentimeterdicken Staubschicht, entdeckt wurde. Knapp 50 Jahre hatte das Plakat unter der Bühne „überlebt“ und sich damit jedweder Entsorgung entzogen. 

Gründlich gereinigt wurden beim Putztag am 9.3.2024 neben der Bühne auch alle Tische und Stühle. Ebenso erfolgte durch die fast 20 Helfer:innen eine gründliche Reinigung der Küchenschränke und der Einbauschrankwand im Clubraum.

Geschickt und mit einem überlangen Staubwedel ausgestattet wurde die Beleuchtung unterhalb der Decke gesäubert. Auch die „Technikbühne“ wurde in Augenschein genommen. Entrümpelt und gründlich geputzt wurde die Garderobe. Trotz vielfältiger Arbeiten kam das Miteinander nicht zu kurz. Am frühen Nachmittag „war Schicht“ und alle Helfer:innen freuten sich auf ein Stück Pizza und den Feierabend.